BURG-BLOG 2022 (Oberstufe)

Titel des Blog-Eintrags

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Text des Blog-Eintrags.

Der musisch-kulturelle Kurs 3D-Modelle

Für die erste Woche der Akademie habe ich den Kurs 3D-Modelle als ersten musisch-kulturellen Kurs gewählt unter Leitung von Rüdiger Kling gewählt. Diese Kurse haben eine Dauer von 6*2 Stunden, also insgesamt 12 Stunden und finden immer nachmittags statt. Mir persönlich hat der Kurs extrem viel Spaß gemacht und war teilweise definitiv das, was ich am meisten an der Burg genossen habe.
Der Kurs hatte 6 Einheiten, eine jeweils am Montag und Dienstag der ersten Woche auf der Akademie und jeweils zwei am Mittwoch und Donnerstag. Angefangen haben wir mit dem online zugänglichen Programm „Tinkercad“. Damit haben wir die ersten Schritte zur 3D-Modellierung gemacht.

Zweifarbiger Würfel

Die erste Aufgabe war es, einen zweifarbigen Würfel zu erstellen. Dieser musste somit, da der Drucker nur einfarbig auf einmal drucken konnte, aus zwei Teilen, die im Nachhinein auch zusammenhalten, bestehen. Das erwies sich als schwerer als gedacht, vor allem mit den Rundungen eines Spielwürfels, und der Würfel sah am Ende nicht wirklich gut aus, aber die Arbeit zu zweit daran hat trotzdem viel Spaß gemacht. Auch zum Ausdrucken kamen wir dann.

Eigene Ideen in Tinkercad

Am zweiten Tag konnten wir dann mit eigenen Ideen im Programm Tinkercad anfangen. Ich fand die Idee, ein Schachset zusammenzustellen, sehr gut und habe damit auch direkt angefangen. Zu Beginn habe ich die äußerst schwierige Figur des Springers natürlich, so wie man das immer bei solchen Projekten macht, verdrängt. Also habe ich den Turm, den Läufer und schließlich auch den König modelliert. Das ging relativ einfach, da das Programm Tinkercad meines Erachtens sehr einfach zu verstehen ist. Ausgedruckt hat Rüdiger sie freundlicherweise für mich, das ausdrucken hatte ich ja aber schon am ersten Tag gelernt.

Blender als nächstes Programm

Am Mittwoch hat Rüdiger dann das zweite Programm, das man sehr gut benutzen kann, vorgestellt. Es heißt Blender. Den Mittwoch habe ich dann größtenteils damit verbracht, den Bauern und die Dame in Blender zu erstellen, vorher hatten wir das Modellieren anhand eines Apfels geübt. Gegen Ende des Tages meinte Rüdiger dann, dass es eine schöne Idee wäre, etwas Großes zusammen zu modellieren. Wir haben uns für die Burg entschieden. Davon habe ich dann einen einfachen Teil genommen, weil ich nicht zu den besten des Kurses gehörte: den Turm.

Fertigstellung komplizierterer Modelle

Am Donnerstag hatte ich also nun zwei verschiedene Aufgaben: die Modellierung des Springers und des Turms. Der Springer erwies sich wie erwartet als sehr kompliziert. Die Modellierung hat lange gedauert und wirklich gut sieht er auch nicht aus, dafür braucht man dann wohl mehr Erfahrung. Mir hat es dennoch durchweg Spaß gemacht. Den letzten Teil, den ich dann angegangen bin, war der Turm. So ein Turm scheint natürlich sehr einfach zu sein, es stellte sich aber schnell heraus, dass das für mich nicht so ist. Mit Treppe, Fenster und Tür hat die Modellierung dann doch seine Zeit gedauert. Ich wurde dennoch vor dem Ende des Kurses fertig und das finale Burgmodell sieht meiner Meinung nach ziemlich gelungen aus.

Fazit

Alles in allem hat mir der Kurs super viel Spaß gemacht. Falls es sowas in der Richtung in den nächsten Jahren nochmal gibt, werde ich bestimmt wieder daran teilnehmen. Außerdem habe ich mit den Schachfiguren und dem Burgmodell am Ende ein sehr cooles Andenken an die Zeit hier auf der Akademie.