Dokumentation des #hsaka barcamp 2020: Webfassung

Geschichte: Ritual, Symbol, Repräsentation

Veröffentlicht am 12. März 2021 in von ; zuletzt geändert: 21. März 2021
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Links: #hsaka barcamp 2020, PDF-Fassung der Gesamt-Doku (gekürzt), PDF-Fassung dieses Teils (in Vorb.)

Warum wird traditionell die Braut von ihrem Vater zum Altar geführt? Wieso werden Politiker „vereidigt“? Wieso entfaltet reine Symbol- und Repräsentations-Politik oftmals eine so große Wirkmächtigkeit? Und wieso gibt man sich zur Begrüßung eigentlich die Hand? Viele Zeichen, Gesten, und Symbole, die für uns heute scheinbar selbstverständlich sind, erschließen sich in ihrer Funktion erst, wenn man sich der Tradition bewusst wird, in die sie gestellt werden.

Die Zusammensetzung von Gruppen und ihr organisiertes Zusammenleben sind untrennbar verbunden mit Symbolik. Dies gilt für viele (scheinbar) kleine Gesten des gesellschaftlichen Zusammenlebens genauso wie für Herrschaftsrituale im Großen. Öffentlich-repräsentative Handlungen, die auf den ersten Blick scheinbar sinnlos wirken, haben oftmals eine tiefe Bedeutung – bis hin zur Visualisierung der grundlegenden Staatsidee. Nicht umsonst hätte Karl der Große im Nachhinein lieber auf seine Kaiserkrönung verzichtet; nicht umsonst hat der heute gefeierte Kniefall Willy Brandts damals zu einem Aufschrei der Entrüstung geführt. Und wieso musste Obama eigentlich seinen Amtseid wiederholen, damit er Präsident werden konnte?

Kursleitung

Dr. Peter Gorzolla, Wiss. Referent am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Moritz Nocher, Lehrer für Geschichte, Ev. Religion und Französisch

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