Die HSAKA in Bildern – Eine virtuelle Ausstellung des mukK Fotografie und Visual Storytelling

„Kaum ein Medium ist in der Lage, durch so wenig so viel zu erzählen, wie die Fotografie. Mit einem einzigen Bild können ganze Lebensgeschichten oder Gesellschaften beschrieben, aber auch Momente und Gefühle eines ganz bestimmten Momentes für die Ewigkeit eingefangen werden. Oft sagt ein Bild eben wirklich mehr als tausend Worte.“

So begann der Ausschreibungstext für den musisch-kulturellen Kurs „Fotografie und Visual Storytelling“ auf der Oberstufenakademie 2021. Und getreu dessen finden sich in dieser virtuellen Ausstellung einige der Ergebnisse der neun Teilnehmenden, die für sie am besten ihre ganz persönliche Geschichte der Burg erzählen. Was diese Geschichten sind, erzählen sie jeweils unter ihren Bildern in eigenen Worten. Ausgedrückt wurde das Ganze in Low Angles, Close-Ups, Landschaftsbildern und Medium Shots – all den Mitteln von Bildkomposition und Gestaltung, die wir uns im Kurs genauer angeschaut haben.

Viel Spaß mit den Bildern!

Einmal kurz den Improtheater-mukK als Motiv nutzen, um das Fotografieren mit Tiefe und aus verschiedenen Perspektiven zu lernen…

(Anna K.)

Manchmal kam es mir so vor, als wäre die Burg eine kleine Insel inmitten von Feldern und Bergen. Wir waren zwar nicht wirklich vom Rest der Welt etwa durch ein riesiges Meer abgeschnitten, doch trotzdem wirkte es manchmal so auf mich, als würde man dort ein vollkommen anderes Leben führen. Ein Leben, in dem lernt, weil man tatsächlich Spaß daran hat und nicht nur auf eine bestimmte Note aus ist, ein Leben, in dem man sich mit wirklich allen Menschen versteht, ein Leben, in dem man von allen lernt.

(Anna K.)

Innerhalb der Zeit, welche man auf der Burg verbringt, ist es beinahe wie in einer alternativen Wirklichkeit – die Burg Fürsteneck bietet einen idyllischen Rahmen, die einen von der alltäglichen Welt abschirmt und somit den Fokus auf das Miteinander lenkt. Die Zeit scheint hier auch ganz anders zu vergehen – man scheint nie genug davon haben zu können! Einerseits vergehen die Tage wie im Flug, andererseits fühlt sich alles recht schnell vertraut an.

Meine persönlichen Highlights sind die gemeinsamen Aktivitäten, wie das Tanzen, die gemeinsame Spiele, das Wandern oder die Zusammenarbeit in den musisch-kulturellen Kursen. Wenn man hierbei die Schüler*innen beobachtet, könnte man bei manchen meinen, dass diese sich schon ewig kennen würden. Deshalb ist es wohl auch nicht verwunderlich, wenn der ein oder andere beim Abschied ein Tränchen vergießt. Insgesamt ist dies wohl der Zauber, der diese Burg in diesem Rahmen inne hat…

Zum Bild: Zu sehen sind Schüler*innen beim Badminton-Spiel vor der wunderschönen Natur, welche die Burg umgibt.

(Anna D.)

Aus der Sicht einer Betreuerin:

Was macht die Hessische Schülerakademie aus? Die geschichtsträchtigen, alten Mauern der Burg? Die wunderschöne Landschaft? Das vollgepackte Burgprogramm?

Für mich persönlich sind es die Menschen, welche an der Akademie teilhaben. Als Betreuerin freue ich mich stets auf den regen Austausch mit meinen Schüler*innen, aber auch mit den anderen Teilnehmenden aus den anderen Kursen – man erfährt somit nicht nur etwas über andere Themen, sondern auch viel über die Menschen. Besonders die enge Zusammenarbeit und die Begegnung auf Augenhöhe mit den Schüler*innen ist etwas, das ich sehr zu schätzen weiß. Diese optimalen Betreuungsverhältnisse lassen sich leider nicht im normalen Schulalltag umsetzen. Umso schöner ist es, dass man hier diese Erfahrung machen kann.

Das von mir gewählte Bild zeigt für mich, das genannte Verhältnis von Betreuenden und Schüler*innen.

Zum Bild: Zu sehen ist eine Schülerin aus dem Philosophie-Fachkurs und ein Betreuer des Physik-Fachkurses, welche sich während des Improvisationstheater-MuKks über ihre Charaktere beratschlagen.

(Anna D.)

Gute Laune auf dem Burghof.

(Hannes K.)

Ein guter Ablauf braucht eine gute Kommunikation.

(Hannes K.)

Ich habe diese beiden Bilder ausgewählt, weil sie die tollen Möglichkeiten zeigen, welche wir in der Burg für unseren Fotografiekurs hatten. Wir durften die wunderschöne Landschaft und Umgebung nutzen und mit dieser Freiheit konnten wir kreativ werden.

(Isabel)

Ich habe einmal das Bild ausgesucht, weil es für mich deutlich macht, dass wir auf der Burg und eben auch in dem mukK viel ausprobiert haben, neue Sachen und Techniken gelernt haben, und einfach dabei so viel Spaß hatten.

(Louisa)

Das Bild habe zwar nicht ich selbst sondern Anna D. gemacht, aber es beschreibt für mich gewissermaßen, warum die Burg so toll ist. Obwohl wir, offensichtlich, gerade in der Kuchenpause waren, haben wir mit dem mukK einfach weitergemacht, weil wir so viel Spaß dabei hatten. Man könnte zwar sagen, dass wir eine „Aufgabe“ hatten und quasi ein Ergebnis liefern mussten, es aber gar nicht als solches angesehen haben, sondern mehr als eine mega gute Zeit mit Freunden, in der man einfach nebenbei auch auf eine sehr angenehme Art und Weise, was dazu lernt und das neu Erlernte umsetzt. Außerdem verdeutlicht es für mich, dass man auf der Burg so viele neue tolle Menschen kennengelernt hat, durch die die Zeit einfach unfassbar schön wurde.

(Louisa)

Ein besonderes Ereignis auf der Akademie waren die Kontratänze, immer begleitet von lebensfreudiger Musik. Das Orchester hat mit jedem Ton zu der bezaubernden Atmosphäre auf der Burg beigetragen und dabei selbst viel Spaß gehabt.

(Lukas)

Der Fotografie-Kurs war eins meiner persönlichen Highlights auf der Burg. Ich habe gelernt, dass nicht nur die richtigen Kameraeinstellungen notwendig sind, sondern auch, wie man einen besonderen Moment einfängt und Portraits von Menschen macht. Dieses Bild ist mein Favorit geworden, da es diese Punkte vereint.

(Lukas)

Dieses Bild habe ich ausgewählt, da es für mehrere Aspekte der HSAKA widerspiegelt. Einerseits natürlich recht offensichtlich – das Fotografieren. Dort hatte ich jeden Tag viel Spaß und es hat mich zu weiteren Ideen inspiriert. Aber es zeigt auch, wie entspannt die Zeit dort war und für mich persönlich spiegelt es auch die Vielfalt der Möglichkeiten, die wir dort hatten wieder und die Freiheiten, die uns zugestanden wurden.

(Natalie)

Dieses Bild habe ich ausgewählt, da es für mich wie eine eigene Welt aussieht. Und das ist genau das, was die HSAKA für mich war. Fast losgelöst von der restlichen Welt konnte man einfach Spaß haben.

(Natalie)

Diese beiden Bilder entstanden bei einer der Fotoshoot-Sessions im Fotografiekurs. Für mich zeigen sie die Freiheit die wir für’s Ausprobieren gekriegt haben. Wir waren motiviert, inspiriert und hatten sehr viel Spaß. Genau diese Atmosphäre war nötig um natürlich schöne Bilder aufzunehmen.

(Paula)

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