Baue deine Burg

Burgen bauen mit Tinkercad, Blender, VYPER und Co.

Veröffentlicht am 1. September 2022 im Burg-Blog von ; zuletzt geändert: 20. Oktober 2022

Verfasst von: Marie-Victorine Kessler


Eine Burg bauen ist nicht einfach und dauerte im Mittelalter noch Jahre oder gar Jahrzehnte. Trotzdem schafften wir, zehn SchülerInnen der HSAKA, es diesen Bauprozess auf vier Stunden zu reduzieren. Unterstützt wurden wir von unserem Bauleiter Rüdiger und seinem Assistenten Emil. Dabei beschränkte sich unser Werkzeug auf die Programme Tinkercad und Blender, einen 3D-Drucker und natürlich auf unserer Kreativität. Unsere Vorlage war Burg Fürsteneck.

Das Projekt des Burgenbauens entstand während dem Kurs 3D-Modelle in der ersten Akademiewoche. Nachdem wir uns in die Modellierungsprogramme Tinkercad und Blender eingearbeitet hatten, fingen wir mit der Planung an. Zuerst sorgten wir für einen Überblick über alle Bestandteile der Burg. Dafür benutzten wir Emils Drohne, um die Burg aus der Vogelperspektive zu erfassen, damit keines der Gebäude vergessen ging – auch wenn selbst diese scheinbar hieb- und stichfeste Taktik nicht garantieren konnte, dass dann in der Gruppenkommunikation trotzdem der Anbau mit Webraum und Werkstatt verloren gingen…

Im nächsten Schritt fertigte ein Mitglied aus unserem Bauteam den Grundriss von der Burg an. Gleichzeitig machten sich die weiteren Teammitglieder an die einzelne Modellierung der Bauteile bzw. Gebäude. Ich war verantwortlich sowohl für die Modellierung vom südlichen Burgeingang als auch für die Konstruktion des Zwingers. Hierbei stellte sich v.a. die Modellierung mit Blender als herausfordernd dar – frei nach dem Prinzip: Alle Wege führen nach Rom, aber definitiv nicht alle sind gleich sinnvoll. Als blutige Anfängerin überwältigten mich diese viele Optionen und ich war froh über die große Hilfsbereitschaft von Rüdiger und Emil, die mit viel Geduld auch mir das Blendern in seinen Grundzügen beigebracht haben.

Neben dem Erlernen von Blender-Fähigkeiten war auch der Prozess der Entwicklung für mich eine sehr tolle Erfahrung – vor allem die Mischung der freien kreativen Entfaltung mit dem meditativen Charakter des Erstellen meines Modells. Auf jeden Fall war der Kurs ein guter Ausgleich zum Fachkurs.

Ein 3D-Drucker im Gewölbekeller
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