Die Evolution des Vertrauens – Wie man zwischenmenschliches Verhalten mathematisch verstehen lernt

2018 Hauptkurs MATHEMATIK (Mittelstufe)

Ist Schummeln erlaubt – solange man nicht erwischt wird? Hängt das Gewinnen bei SchereStein-Papier wirklich nur vom Zufall ab? Warum lohnt es sich, an roten Ampeln zu warten?

Wie sieht eine Gesellschaft aus, in der jeder versucht, das Beste für sich herauszuholen? Eine schöne Beschreibung der Spieltheorie lautet „Im Spiel versucht jeder, schlauer zu sein als die anderen. Die Spieltheorie untersucht, was herauskommt, wenn das alle versuchen.“ (C. Rieck)

In diesem Mathematikkurs wollen wir nun versuchen, unser zwischenmenschliches Verhalten mathematisch zu beschreiben und begeben uns dazu in ein spannendes mathematisches Gebiet mit vielen Anwendungen – u. a. in Wirtschaftswissenschaft und Evolutionstheorie. Neben vielen Spielen gibt’s auch einen Exkurs in die Psychologie, wo wir der Frage nachgehen, warum wir Menschen uns manchmal „mathematisch unlogisch“ verhalten – und in welchen Situationen dieses Verhalten dennoch vorteilhaft sein kann.

Kursleitung

  • Lena Walter, Institut für Mathematik, Freie Universität Berlin
  • Benedikt Weygandt, Institut für Mathematik, Didaktik der Mathematik, Freie Universität Berlin
  • Maximilian Bieri, Institut für Mathematik, Goethe-Universität Frankfurt

Veröffentlicht im Januar 2018 in Kurse von ; zuletzt geändert: 5. November 2019
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